Mittwoch, 2. Juli 2008

Empfehlenswertes Buch: Essay zur neokonsumistischen Geisteshaltung

"Moderne Individualität ist mentale Konformität plus dekorative Diversität."

Zitat aus Roman Werner, Rezension...: "Moderne Individualität ist mentale Konformität plus dekorative Diversität" (S.183). Die Pluralität z.B. von Kleidungsstil und Habitus der Menschen dürfe nicht als Ausdruck von Individualität missverstanden werden, sondern es zeigt - im Gegenteil - den herrschenden mentalen Konformismus: wenn alle versuchen, sich von den anderen abzuheben, sind sie nach außen hin vielleicht sehr unterschiedlich ("dekorative Diversität"), aber innermental getrieben durch eben dasselbe Streben nach dieser Individualität bzw. Anderssein (mentaler Konformismus).

Manfred Prisching: Die zweidimensionale Gesellschaft. Ein Essay zur neokonsumistischen Geisteshaltung. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2006. 316 Seiten. ISBN 978-3-531-14894-6. 29,90 EUR.

Zur gesamten Rezension von Roman Werner: http://www.socialnet.de/rezensionen/5183.php

Freitag, 4. April 2008

Gedanken zur Homo-Ehe Debatte

Ein herzlicher Dank an Martina Salomon für diese hilfreiche, messerscharfe Analyse!

Mehr Sehnsucht nach Normalität als nach Ehe
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/374178/index.do?direct=374146&_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/374067/index.do&selChannel=101

Freitag, 7. März 2008

Kind als Schaden - Rechtsprechung. Tut mir in der Seele weh.

Der OGH behandelt das Leben eines Kindes als Schaden. Weil es nicht der Norm entspricht.
Das tut mir in der Seele weh. Als Mensch. Und als Mutter.

Danke, Michael Prüller, für diese Gedanken:

Menschen ohne Wert, Land ohne Zukunft
MICHAEL PRÜLLER (Die Presse, 7.3.08)
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/368006/index.do

Als Gesellschaft kann man sich nicht weniger leisten als das prinzipielle Werturteil zugunsten jedes, auch des behinderten Menschen. Es ist die einzige Haltung, mit der eine Zivilisation lebenswert bleibt.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.03.2008)

Mittwoch, 20. Februar 2008

Faszinierender TV Spot

Ich finde den "Du bist Deutschland" - TV Spot über Kinder super gelungen, den Nagel auf den Kopf treffend! Könnten wir im Fernsehen auch gut brauchen... aber mit einem österreichischeren Namen!

http://www4.dubistdeutschland.de/dbd/servlet/page/Kampagne/home?view=media

Wenn der link nicht funktioniert: www.dubistdeutschland.de - Kampagne - Spot!

Freitag, 25. Jänner 2008

Beliebtheit ist ein fraglich Ding

Viele wären gerne so beliebt wie eine embryonale Stammzelle. Dazu müssen wir alle aber mehr Resultate als diese hervorbringen.
Die arme Forschungsfreiheit wird von Ideologen an ihren Haaren herbeigezogen und dann noch überstrapaziert: Die Menschwürde bleibt ihr dennoch weit überlegen.
Es wäre aber sehr wünschenswert, wenn dies auch in Gesetze gegossen würde bzw. bliebe.

Zur Diskussion, die nun auch in Österreich beginnt, siehe www.deinestammzellenheilen.de

Freitag, 11. Jänner 2008

Christ(ian)ophobie in Europa

Ob man das Phänomen nun Christophobie oder Christianophobie nennt:
Man sollte ein Auge drauf haben.

Mehr dazu auf: www.christianophobia.eu
Sehr interessant auch die Sammlung von Fällen unter:
http://www.christianophobia.eu/index.php?id=240

Unerträglich

Seit ich politisch denken kann, „empört“ sich die SPÖ jedes Mal darüber, wenn sich jemand für einen besseren Schutz des ungeborenen Lebens einsetzt. Oder findet es „unerträglich“ (http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/352035/index.do). In all diesen Jahren habe ich allerdings von denselben Leuten noch nie auch nur ein einziges Wort der Empörung gehört, dass sich jedes Jahr viele tausend Frauen unter dem Druck ihrer Umgebung gegen ihr Kind entscheiden und es später bereuen. Was für eine Sozialpolitik muss das sein, für die die Abtreibung eine „Maßnahme“ ist, deren Resultat man 30 Jahre lang nicht evaluieren oder auch nur ansprechen darf? Das ist für mich unerträglich!